von Kurt Fenkart

Der Schamanische Schutzschild

Stress – die dunkle Seite der Lebensenergie ist keine „Errungenschaft“ der modernen Gesellschaft: Wo immer der Mensch aus dem Gleichgewicht gerät, da verliert er lichtvolle Lebensenergie – mit den bekannten Folgen von Konzentrationsschwäche über Schlafstörungen bis hin zu Herzschwäche und Impotenz.

Erfahre, wie sich der Stress – die „Kämpfe des Alltags“ – besser bewältigen lässt.

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IACFS Schamanisches Wissen - Der schamanische Schutzschild - spirituelle Welt

Die Grenze des Materiellen

Unsere westliche Kultur lebt immer mehr mit der Vorannahme, dass es jenseits des Körpers (jenseits des Materiellen) nichts anderes gibt. Und die Wissenschaftler, die diese Vorannahme zu ihrem „Glauben“ gemacht haben, Wissenschaftler, die „glauben“, dass es jenseits des Materiellen nichts anderes gibt, versuchen uns dauernd irgendwelche Beweise zu liefern, dass ihre Vorannahme die einzige Richtige ist. Mit diesem Glauben stoßen sie beim Heilen an die von ihnen selbst gesetzte Grenze des Materiellen.

Wir im Westen haben es uns angewohnt von Körper, Geist und Seele zu sprechen. Für den Körper sind die Ärzte zuständig, für Geist und Seele die Psychologen. Beide Berufsgruppen stoßen an Grenzen, weil sie einerseits den Begriff Körper ganz genau definieren, andererseits Geist und Seele nur als Metapher verwenden, um Vorgänge zu beschreiben, die auf der körperlichen Ebene nicht fassbar sind.

Ausgebrannt: Wie die Stressenergie unsere Aura belastet

Kann die westliche Schulmedizin an einem physisch wie psychisch total erschöpften Patienten keine körperliche Erkrankung feststellen, spricht sie von „Burn-Out“: In der modernen Psychologie wird es als „Erschöpfungsdepression“, als „stressbedingte Entspannungsstörung“ oder als „multifaktorielle Befindlichkeitsstörung“ (WHO) definiert. Betroffene können nicht mehr abschalten und sich erholen, sie fühlen sich erschöpft und abgeschnitten vom Fluss des Lebens. Auslöser für Burn-out ist meistens eine vermeintliche Gefahrensituation. Der Mensch versucht dieser andauernden Gefahrensituation Stand zu halten, indem er Teile seiner psychischen Funktionsfähigkeit opfert, um zu überleben.
Die hektisch pulsierende Stressenergie belastet unsere Aura mit heftigen Schwingungen, weshalb die Inkas sie nicht als dunkle sondern als „schwere Energie“ bezeichneten. Hat sich zuviel dieser schweren Energie in der Aura angesammelt, kommt es eines Tages quasi zum Kurzschluss und der Mensch brennt aus. Ausbrennen kann freilich nie der Mensch selbst, sondern immer nur seine Energie! Für Schulmediziner scheint diese Tatsache nach wie vor nicht selbstverständlich zu sein, weil sich die konventionelle Wissenschaft trotz bereits vorhandener Methoden immer noch weigert, das menschliche Energieniveau zu bestimmen. Für die alternative Medizin jedoch steht mittlerweile fest, was Schamanen seit Jahrtausenden wissen: Jeder von uns verfügt über sein ureigenes Energiefeld. Die Naturvölker sprechen von einer Lichthülle, im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich der Begriff „Aura“ eingebürgert.
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Dunkelheit – eine polare Kraft

Aus schamanischer Sicht führen Stressenergien zu einer Überladung der Aura. Aurasichtige Menschen nehmen diese Überladung oft auch als dunkle Energie wahr. Im heutigen Sprachgebrauch wird Dunkel vielfach gleichgesetzt mit „böse, ungut“. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran hatte die Kirche der vergangenen Jahrhunderte, welche die Menschen davor bewahren wollte, den „dunklen Mächten“ zu verfallen. Und als Inbegriff des Bösen wurde der Teufel als Herr Dunkelmächte erfunden, um die Menschen zu unterdrücken und ihnen Angst einzujagen.

Dunkelheit macht Angst. Es ist eine Urangst, die im Menschen hochkommt. Unsere Vorfahren waren in der Dunkelheit ihren Feinden unterlegen. Überall lauerten Gefahren, die aus der Dunkelheit über die Menschen hereinbrechen konnten – wilde Tiere, feindliche Stämme. Die Dunkelheit war eine gute Zeit des Angriffs. Auf keinen anderen Sinn können wir Menschen uns so verlassen, wie auf unseren Sehsinn. Wenn es dunkel wird, verlieren wir unsere wichtigste Hilfe, uns in der Umwelt zurechtzufinden. Deshalb haben wir Angst, wenn es dunkel wird um uns.

So wie alles in unserer polaren Welt hat die Dunkelheit auch gute Seiten. Sie bot unseren Vorfahren auch Schutz. Und vor allem die Schamanen unter unseren Vorfahren erkannten, wie wichtig die Dunkelheit für das Öffnen des dritten Auges und für die Astral-Reisen in die Anderswelt war.
Um in die andere Welt zu gelangen werden die Augen geschlossen, der Sehsinn wird reduziert. Eine angenehme Liegeposition in einer ruhigen und sicheren Umgebung hilft, die nach Außen orientierte Aufmerksamkeit abzuschalten und sich auf seelisch-energetische Vorgänge zu konzentrieren. Wer sich heutzutage schamanisch betätigt, kann das recht einfach. Ein ruhiger Raum, eine bewusstseinsverändernde Trommelmusik aus dem Kopfhörer und schon kann die Seele auf Reisen gehen.

Früher war das anders. Das wichtigste für unsere Vorfahren war die Sicherheit des Körpers, während dem Kontakt zur anderen Wirklichkeit. Die freie Natur war dafür zu gefährlich. Als Schlafstätten wählten sie oft Höhlen, weil sie hier relativ sicher waren. Umgeben von der Sippe fehlte jedoch die nötige Ruhe und Stille, die für die Energiearbeit wichtig ist. So zogen sie sich weit in die abgelegensten Winkel der Höhlen zurück. Hier fanden sie die idealen Bedingungen. Sicherheit, absolute Dunkelheit und absolute Stille, als perfekte Voraussetzungen für den visionären Kontakt mit der anderen Wirklichkeit.

Und sie bekamen Kontakt. Als erstes tauchen in der Dunkelheit Lichtpunkte vor den geöffneten Augen auf. Bei einem Experiment in einer Höhle mit einer Ausbildungsgruppe konnte ich genau diese Lichtvisionen selbst erleben. Heute weiß man aus der Gehirnforschung, dass das ein typisches Phänomen ist, wenn man in einen anderen, den schamanischen Bewusstseinszustand überwechselt.

Um Schamanismus und schamanisches Heilen verstehen und auch praktizieren zu können folgen wir der Vorannahme unserer Vorfahren: nämlich jener, das es jenseits des Materiellen etwas anderes gibt. Native Kulturen nennen dieses Andere jenseits des Materiellen: die unsichtbare Welt, die Welt der Geister oder die andere Welt. Die Masse der Menschen, die den Vorannahmen der materiegläubigen Wissenschaftler blind vertrauen, bleiben für die anderen Wahrnehmungen „blind“.

Der schamanische Schutzschild - Ein Ritual zur Stressbewältigung

Um vor den vielfältigen Gefahren geschützt zu sein erhielten bei vielen Völkern die Menschen einen spirituellen Schutzschild, der sie von den Angriffen der Feinde absichern sollte. Die Legende berichtet von der Unverwundbarkeit des Sioux-Häuptlings „Crazy Horse“! Die Art der Gefahren hat sich verändert, unsere unbewusste Reaktion darauf nicht. Es ist der Stress, der genau so wie früher unsere Energien in Wallung bringt. In unserem zivilen Alltag gibt es immer wieder „Gefahren-Situationen“, wo wir gerne besser geschützt wären. Heikle Besprechungen oder emotionale Konflikte sind die Kampfstätten unserer modernen Gesellschaft. Mit einem speziellen Ritual können Sie sich, wie die Eingeweihten einen unsichtbaren Schutzschild für die Alltags-Kämpfe schaffen. Profitieren werden Sie davon im beruflichen und privaten Umfeld!
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Der Erdschild

Stellen Sie sich ruhig hin, die Hände seitlich, beide Beine fest am Boden. Spüren Sie wie Sie mit den Fußsohlen den Boden berühren. Spüren Sie die Kraft der Erde. Stellen Sie sich einfach vor, dass aus dem Boden, aus der Erde, eine stärkende, festigende farblose Kraft aufsteigt.

Beginnen Sie die kräftigende Erdenergie wie eine zweite Haut über Ihren Körper zu ziehen, indem Sie mit Ihren Händen im Abstand von ca. drei Zentimetern an den Füßen hochfahren.

Fahren Sie mehrmals über die Beine hoch, bis sie das Gefühl haben, dass die Beine in einer Hülle stecken. Danach lassen Sie beide Hände über den Bauch und die Brust höher gleiten bis zum Hals. Verteilen Sie dabei die Energie bis zur Seite. Danach fahren Sie mit beiden Händen – die Fingerspitzen über der Wirbelsäule – soweit hoch, wie Sie können. Greifen Sie nun mit den Händen über die Schulter hinunter und ziehen die Schutzenergie hoch wie eine Hülle bis zum Hals. Fahren Sie unter der Achsel durch und ziehen die Erdenergie über den linken und rechten Arm bis hinauf zu den Schultern. Führen Sie die Hände im Nacken soweit zusammen, bis sich die Fingerspitzen berühren und ziehen dann die Kapuze des Anzugs von hinten über den Kopf hoch und über das Gesicht wieder herunter bis zum Hals. Damit haben Sie den Erdschild geschlossen und er umgibt Sie wie eine zweite Haut. Visualisieren Sie sich in Ihrem farblosen, stärkenden Erdschild.

Der Sonnenschild

Nach der Erschaffung des Erdschilds stellen Sie sich wieder ruhig hin und halten beide Hände mit den Handflächen geöffnet hoch zum Himmel. Stellen Sie sich dabei vor, wie das weiße Licht der Sonne von oben kommt und herab in Ihre Hände fließt. Nun erschaffen Sie sich einen golden-weiß leuchtenden Licht-Poncho, der bis zum Boden reicht.
Stellen Sie sich vor wie Sie mit den Händen die Kapuze des Licht-Ponchos über Ihrem Kopf glatt streichen, dann den Poncho über Ihre Schultern fallen lassen und hinten und vorne bis zum Boden glatt streichen.

Zum Abschluss visualisieren Sie sich im goldweißen Sonnenschild.


Diese Übung machen Sie eine Woche lang täglich einmal. Mit jedem Mal wird der Schutzanzug dichter und fester. Vor ganz wichtigen Ereignissen, wiederholen sie die Übung zuhause einfach nochmals. Wenn Sie in eine Situation kommen, in der Sie den Schutz brauchen, denken Sie einfach an Ihren doppelten Schild!

Entscheiden Sie selbst, welcher Vorannahme Sie glauben – jener, dass es jenseits des Materiellen nichts gibt, dann können Sie sich auch nicht schützen oder jener, dass es jenseits des Materiellen etwas gibt, das Einfluss auf unser Leben hat – dann können Sie sich schützen. Ihre eigenen Erfahrungen sind dann der beste Beweis, welche Vorannahme richtig ist!

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